You can not select more than 25 topics Topics must start with a letter or number, can include dashes ('-') and can be up to 35 characters long.
Stefan Pranger bdead53c6c Extended README 2 months ago
Arbeitsbericht.pdf Added study summary and report 2 months ago
Fallbeispiel_Gefängnisse.md Added short discussion 2 months ago
Finanzdienstleistungen.md Added short discussion 2 months ago
Gesundheitswesen.md Added short discussion 2 months ago
Informationstechnik_und_Telekommunikation.md Added short discussion 2 months ago
Instruktionen_Gruppenarbeit_Praxisbeispiele-TA-09-03-2021.pdf Added study summary and report 2 months ago
Lebensmittel.md Added short discussion 2 months ago
README.md Extended README 2 months ago
Transport_und_Verkehr.md Added short discussion 2 months ago
Wasserversorgung_und_Abwasserentsorgung.md Added short discussion 2 months ago
Zusammenfassung.pdf Added study summary and report 2 months ago
Zusammenfassung.txt Updated README 2 months ago

README.md

Technology Assessment - Blackout

Ziel dieser Arbeit

Das Ziel dieser Arbeit ist das Erarbeiten von Motivation, Zielen und Merkmalen von TA-Studien anhand des Fallbeispieles Blackout. Das Resultat soll eine Präsentation über die wichtigsten Gesichtspunkte sein. Diese inkludieren

  • wichtige Informationen über die Studienergebnisse, wie
    • Kontext/Motivation,
    • Auftraggeber/Verfasser,
    • Ziele,
    • Untersuchungsrahmen (Was wurde untersucht? Welche Technologien/Auswirkungen, status quo oder Blick in die Zukunft),
    • Methodik (Workshops, Fragebögen, Literaturstudie, etc.) und
    • (Neben-)Produkte,
  • Resultate, Schlussfolgerungen und Empfehlungen,
  • eine eigene Reflextion, sowie
  • eine Vorstellung der durchführenden Institution.

Aufgabenstellung

Thema Blackout

"Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften - Am Beispiel eines großräumigen Ausfalls der Stromversorgung"

Zusammenfassung der Studie

"Aufgrund der nahezu vollständigen Durchdringung der Lebens- und Arbeitswelt mit elektrisch betriebenen Geräten würden sich die Folgen eines langandauernden und großflächigen Stromausfalls zu einer Schadenslage von besonderer Qualität summieren."

Ein anfängliches zu erwähnendes Ziel dieser Studie ist die systematische Analyse der Auswirkungen eines langandauernden und großflächigen Stomausfalles, aus diversen Gründen.

Resultate, Schlussfolgerungen und Empfehlungen

Überblick Auswirkungen/Chancen/Herausforderungen

Übersicht der Folgen eines langandauernden und großßräumigen Stromausfalls

  • (_Ursachen_: technisches, menschliches Versagen, kriminelle oder terroristische Aktionen, Epidemien, Pandemien oder Extremwetterereignisse. Zweiteres bzw. Letzteres gewinnen an Bedrohungspotential.)
  • Kosten

Ein Überblick über die Auswirkungen eines 'Blackouts' wird als Folgenanalyse ausgewählter Sektoren gegeben. Fokus bei 'Verletzbarkeit und Bewältigungskapazitäten' und 'Informations- und Handlungsbedarf'.

Folgenanalyse zeigt auf wie begrenzt sektorbezogene Kapazitäten zur Bewältigung sind. Signifikante Wechselabhängigkeiten senken die Durchhaltefähigkeit und schränken die Möglichkeiten für das Hileleistungssystem weiter ein.

  • Verhalten

    Inhomogene Reaktionen unter der Bevölkerung, Aggressivität, Gewaltbereitschaft, aber auch Hilfsbereitschaft, Gefühlt der Bewältigbarkeit.

    Extremer Stress unter Mitgliedern der Hilfsorga, zum Teil auch wegen fehlender Kommunikation, erschweren Zusammenarbeit.

    Fehlende Forschung im Bezug auf Reaktionen der Bevölkerung, ebenso bzgl. interorga Kommunikation und Kooperationen.

  • Rechtliche Aspekte

    Rechtliche Voraussetzungen geschaffen um Kapazitäten auszuschöpfen

    Bundesweit nicht gut abgestimmt

  • Private Sicherheitspartner

    Verschiedene Sparten Vielzahl von Akteuren. (Telekomm = ~3000, Ab-/Wasser 4900/4200)

  • Vernetzte Katastrophenbewältigung

    Digitalisierung und Modernisierung erhöht Vulnerabilität. BOS-Funk/TETRAPOL.

    Weitere Option: Feldkabelnetze, Amateurfunk. Punktuelle Wiederherstellung der Infrastrukturen, i.e. stundenweise Vorsorgung der Basisstationen des Mobilfunks.

    Vorsorgung hochgradig defizitär, realisierbare Optionen nur von kurzer Reichweite und Dauer.

  • Krisenkommunikation mit der Bevölkerung

    Lautsprecherdurchsagen, Radio, SatWaS. Kommunikation örtlich zentrieren: Ämter, Feuerwehrhäuser, Gemeindehallen.

    Krisenkommunikation ohne Strom äußerst schwierig, Gestaltung weitgehend unklar.

  • Versorgung mit Treibstoff und Notstrom

    Einsatzfahrzeuge Schienenfahrzeuge um liegengebliebene Züge zu beseitigen NSA

    Treibstoffvorräte vorhanden, Problem liegt in der Koordination der Verteilung.

    Resilienz könnte durch Verbesserung der vor Ort verfügbaren Ressourcen verbessert werden.

  • Inselnetze als Option (nach einem Stromausfall)

    Modellprojekt vorgeschlagen, Regional begrenzte Inselnetze erzeugen nach Ausfall weiterhin Strom

  • Information und Sensibilisierung der Bevölkerung

erhebliches Defizit, Naturereignisse/Terrorismus werden als unvermeidbar angesehen, Vorbereitung auf Stromausfälle somit nicht möglich/notwendig.

  • Fazit

    Großflächig weitere Anstrengungen notwendig, Paradebeispiel für 'kaskadierende Schadenswirkungen'.

Herausforderungen
  • Aufteilung Bund und Länder (Auch als Herausforderung deklariert?) Zweiteilung im Verteidungsfall und Katastropenschutz, Bund und Länder respektive, ergibt in der Koordination mehrere Ebenen mit einer Vielzahl von Behörden. (Neufassung 2009 strebte engere Verflechtung von Kapazitäten des Bundes und der Länder an)
  • Nach Schätzungen befinden sich 80% der Kritischen Infrastrukturen in Privatbesitz. (Wichtigkeit von Partnerschaften mit Unternehmen) Empfehlungen - an Wen? Bezogen Worauf? Beispiele für jede Kategorie